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| Mick Jagger | ||
| Musician, London |
"Will you paint me with bandages?" |
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| Inge Cyrus | ||
| Der Spiegel, Hamburg |
"Liegt es am Kulturangebot zwischen Sängerknaben und Sänger Wolfgang Ambros, den Malern Egon Schiele und Gottfried Helnwein, den Architekten Adolf Loos und Hans Hollein? |
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| Matthias Heine | ||
| Die Welt |
"Den berühmtesten Theaterplakatskandal der alten Bundesrepublik löste einst "Die Vereinigung Deutschsprachiger Bürgerinitiativen zum Schutz der Menschenwürde in Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Luxemburg, Österreich und Schweiz" aus. Dieses sprachliche Menschenrechtsverbrechen erstattete 1988 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Hamburg gegen ein Plakat, das Gottfried Helnwein für Peter Zadeks Inszenierung "Lulu" im Deutschen Schauspielhaus entworfen hatte. Es zeigte einen kleinwüchsigen Mann, der einer Frau in den entblößten Schritt blickt. Die Debatte darüber, ob das "Pornografie" sei, beschäftige die Feuilletons lange, denn Zadek stand im Zenit seines Ruhms, und Hamburg war noch die Pressemetropole schlechthin." |
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| Dagmar Deckstein | ||
| Stuttgarter Zeitung |
"Alice Schwarzer musste das Helnwein-Plakat für Peter Zadeks Stück "Lulu" in Hamburg vor pornographischer Denunziation einer Stuttgarter Mitstreiterin in Schutz nehmen. "Nein, das ist keine Pornographie, auch nicht sexistisch, Hier ist doch eine starke, kräftige Lulu dargestellt, der die Nuttenstrapse etwas verlegen auf den stämmigen Oberschenkeln hängen. Der alte Mann, der ihr auf die Scham guckt, ertrinkt fast in seinem übergrossen Mantel. Nein das ist keine verführerische Pose, sondern der Künstler entlarvt hier ganz klar die Phantasie des Mannes." |
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| Alexander Schmitz | ||
| Filmkritiker, Die Welt |
"Helnwein ist ein Mysterium, zweifellos ein Genie, dem Peter Hajek mit seinen 45 ZDF-Minuten ein gelungenes Portrait geschneidert hat, mit Handlungsspots, die aus Bildern erwachsen, chaotisch-heilen Familienszenen a la Helnwein, |
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| V.H. | ||
| Tiroler Tageszeitung |
"Der 1948 geborene Wiener wird in den USA wie in Japan als virtuoser Graphiker zur Kenntnis genommen, der mit Bleistift und Feder, Buntstift und Aquarellpinsel eine Hinterwelt gespenstischer Überwirklichkeit, der Banalität des Entsetzlichen, des Wahnsinnigen, einen neuen Surrealismus ausspielt. |
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| Hans Dichand | ||
| Kunstsammler, Gründer der grössten Österreichischen Tageszeitung |
"Ich schätze Helnwein sehr, weil er kein Epigone ist. |
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| Dorothea Eimert | ||
| Direktorin des Leopold-Hoesch-Museum, Düren |
"Die Befreiung aus den Fesseln der Vergangenheit, der Rückzug in die Stille und Besinnlichkeit hat bei Helnwein einen Arbeitsrausch hoher schöpferischer Güte ausgelöst. Sensibler und leiser, aber um so intensiver und kraftvoll formuliert er sein Thema vom verletzten und verwundeten Menschen, von seinen Leiden, seiner Sprachlosigkeit und von seiner Einsamkeit. " |
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| Franz E. Schilke | ||
| Arzt, Kunsthistoriker, Verleger |
"Gottfried Helnwein gehört zu den bedeutendsten Kunstschaffenden der Gegenwart, auch wenn seine kritische Malerei viele schockiert. |
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| Andreas Fasel | ||
| Welt am Sonntag |
"Das Düsseldorfer Schumannfest wagt einen Neubeginn. Gottfried Helnwein bebildert mit seinen Fantasien das Oratorium "Paradies und Peri" |
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| Peter Bilsing | ||
| Music critic |
"Für das 8.Internationale Schumann-Fest in Düsseldorf brachte man ein kongeniales Team zusammen, um eine komplette szenische Umsetzung des Oratoriums "Das Paradies und die Peri"in der altehrwürdigen Tonhalle zu realisieren. |
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| Götz Thieme | ||
| Musikkritiker, Stuttgarter Zeitung |
"Flimm gewann für Bühne und Kostüme Gottfried Helnwein, der angeblich notorisch Drastik und Provokation sucht, zunächst aber ein ingeniöser Bildmacher ist. ein Maler, Grafiker und Fotograf. Das verbindet ihn mit William Hogarth, dem englischen Kupferstecher, dessen Bilderzyklen Strawinsky zur Oper inspirierten. Doch 250 Jahre später setzt Helnwein nicht bei Hogarth und seiner realistisch genauen Darstellung der Londoner Casinos, Lusthöllen und Irrenhäuser an. Helnwein arrangiert eine magische Zeitlosigkeit durch präzise Rekostruktion konkreter Stile und zugleich fantasiegeborener Kreationen. Selten erlebte man die plastische Wirkungskraft von Kostümen so intensiv wie in Helnweins schiefem, nach rechts sich neigendem Kubusraum, in den zur Linken drei Türen eingelassen sind und dessen hellweisse Flächen immer wieder Bildprojektionen dienen, Kostüme und Bilder sind von ausgesuchtem Antipsychologismus, von entwaffnend stereotyper Symbolik, so wie Audens und Kallmans Text, wie Strawinskys Musik. " |
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| Katja Engler | ||
| Musikkritikerin, Welt am Sonntag |
"Die Hamburger Staatsoper zeigt einen Klassiker der Moderne: Jürgen Flimm inszeniert "The Rake's Progress", Ingo Metzmacher dirigiert, und Gottfried Helnwein schuf das außergewöhnliche Bühnenbild. Der Maler, Fotograf, Bildhauer und Bühnenbildner Gottfried Helnwein gestaltet Bühne, Kostüme und Masken - nach Jörg Immendorff ist er der zweite Maler, der sich an die Strawinsky Oper wagt. Im Gegensatz zu dem Düsseldorfer Neuen Wilden geht Helnwein allerdings mit dem fotografischen Auge eines Kameramannes und mit großem Feingefühl als Kostüm- und Maskenerfinder zu Werke. "Was Gottfried Helnwein da gemacht hat, ist gewaltig," sagt der amerikanische Bassbariton David Pittsinger, ein erfahrener Strawinsky-Interpret, der in der Inszenierung den Teufel Nick Shadow singen wird. "Die Kostüme hat er als Maler entworfen, die Farben entsprechen den Klangfarben der Musik und denen der Figuren im Libretto," schwärmt der Sänger, dessen Lehrer Richard Cross noch selbst mit Strawinsky gearbeitet hatte. " |
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| Rolf Michaelis | ||
| Die Zeit |
"In der Inszenierung von "Macbeth" gelingt es Kresnik und Helnwein uns mit einer grausigen Mord-Ballade zu fesseln, die mit höhnischem Gelächter vor unseren Augen vorbeirast - wobei der schon dem Tod geweihte neue Herrscher statt der Krone eine zwar goldene, aber noch Narren-Kappe wie eine Tiara trägt. |
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| Joanna Hayman-Bolt | ||
| artcritic, London |
"Power is given to Helnwein's confrontations on canvas by virtue of him being an extremely skilled painter. His photo realism is immaculate and highly effective. Even under close scrutiny, the subtle shades and invisible brushwork makes it hard to distinguish the painting from a photograph. This hyper-realism is impressive not because "it looks like a photograph" for that would cancel out the purpose of painting. It is impressive because this controlled application of paint is cool enough to create an air of photo documentation without being sterile." |
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| Alex Peterson | ||
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"As its title suggests, Gottfried Helnwein and the Dreaming Child chooses to focus on the Austrian art superstar that the Opera brought in to make its sets and costumes. The movie’s fortunate that said superstar, an eccentric with a thick Werner Herzog accent is as good as he is at painting." |
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| FilmMonthly |
"While the two had never met when Levin was alive, the opportunity to meld their work seems almost serendipitous. Helnwein believes their artistic vision is so much the same that he is obligated to stay true to Levin’s work. |
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| The Jewish Week, New York |
"It will prove to be Helnwein’s greatest coup de theater, a hypnotic final-act tableau of dozens of “dead children” suspended in black space. This time there can be little doubt that Helnwein’s judgment is correct; even on screen the effect is startling and eerily beautiful." |
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| Film Threat |
"One of the great things about this documentary is that, while many out there might be familiar with Helnwein’s artwork or installations, they may not be familiar with where his ideas come from, or what it’s like when he works. In that way, the film is a wonderful look at a stunning contemporary artist." |
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| FilmJournal |
"What we are allowed to see of the actual production is impressive indeed, in terms of set design, color, lighting and dramatic impact. Helnwein pulls off a fourth-act coup de theatre, staging Levin’s idea of a pile of dead children as a more viscerally exciting image of suspended bodies, like barely alive puppets, which is quite breathtaking." |
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